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Deutschlands erstes EntscheidungsbarometerStimmungsbild einer zaudernden Gesellschaft

Entscheidungsbarometer

Was hält uns von den großen Entscheidungen im Leben ab? Beantworte 11 Fragen im ersten, deutschen Entscheidungsbarometer – und du erfährst, welcher Entscheidungstyp du bist und wie das Barometerbild im Vergleich zu dir aussieht. Schließlich bekommst einen konkreten Impuls, der dich ins Handeln bringt.

11 Fragen · ~2 Minuten · anonym

Welcher Entscheidungstyp bist du?

Manche Entscheidungen trägt man jahrelang mit sich. Der Jobwechsel, der nie stattfindet. Das Gespräch, das man sich vornimmt und wieder verschiebt. Der Umzug, die Trennung. Warum kann ich mich nicht entscheiden? Die Frage klingt banal, bis man selbst darin feststeckt. Dann ist sie eine Dauerbelastung – und meistens fehlt nicht die Information, sondern die Klarheit darüber, was einen eigentlich bremst. Das Entscheidungsbarometer fragt nach genau diesen Entscheidungen. Elf Fragen, anonym, ohne Anmeldung, zwei Minuten. Am Ende erfährst du, welcher Entscheidungstyp du bist, was dich am häufigsten aufhält und wie lange du eine Entscheidung typischerweise mit dir herumträgst. Es ist kein Persönlichkeitstest, der ein Etikett verteilt. Es ist ein Stimmungsbild: Wo stecken Menschen in Deutschland fest, und woran?

Was das Entscheidungsbarometer ist und wie es funktioniert.

Wie das Entscheidungsbarometer funktioniert.

Elf Fragen, eine Skala und ein paar Mehrfachauswahlen. Kein Login, keine Pflichtangaben, kein Cookie-Zwang. Erfasst wird, welches Lebensfeld dich beschäftigt, wie lange die Entscheidung schon offen ist, wie stark sie dich blockiert, was dich bremst, wie sehr du dir selbst vertraust und welche Werte für dich tragen. Am Ende siehst du dein Ergebnis sofort auf dem Bildschirm. Wenn du willst, schickt dir Oliver Dreber zusätzlich einen konkreten Impuls per E-Mail – eine Übung, die aus dem Grübeln in eine Handlung führt. Die E-Mail-Adresse ist freiwillig. Ohne sie funktioniert alles genauso, nur eben ohne Impuls. Alle Antworten werden anonym und ausschließlich zusammengefasst gespeichert. Es gibt keine Verknüpfung zwischen deinem Ergebnis und deiner E-Mail-Adresse.

Was das Entscheidungsbarometer nicht ist.

Das Entscheidungsbarometer ist keine repräsentative Studie. Wer teilnimmt, entscheidet sich selbst dafür – das nennt man Selbstselektion, und sie verzerrt. Menschen, die ohnehin über Entscheidungen nachdenken, sind hier stärker vertreten als der Bevölkerungsschnitt. Das Barometer befindet sich außerdem noch im Aufbau. Solange die Teilnehmerzahl klein ist, wären Prozentangaben irreführend, und deshalb werden keine veröffentlicht. Ab einer belastbaren Zahl von Teilnehmenden erscheint der erste Report – mit ausgewiesenem Erhebungszeitraum und ausgewiesener Teilnehmerzahl. Was es dafür ist: ein ehrliches, laufendes Stimmungsbild zu einer Frage, über die selten öffentlich gesprochen wird. Dass Menschen mit Entscheidungen ringen, gilt als privat. Genau deshalb weiß niemand, wie verbreitet es ist.

Für Redaktionen und Multiplikatoren.


Der Report steht Redaktionen kostenlos zur Verfügung, sobald die Datenbasis tragfähig ist. Enthalten sind:
  • Methodik
  • Erhebungszeitraum
  • Teilnehmerzahl
  • Freigegebene Zitate
Oliver Dreber ordnet die Ergebnisse auf Anfrage ein und steht für Interviews zur Verfügung.
Das Formular dafür steht weiter unten auf dieser Seite.
Stand der Erhebung
17von 250 Stimmen

Ab dieser Schwelle werden Prozentangaben veröffentlicht – mit ausgewiesener Methodik und Teilnehmerzahl.

Aufbauphase

Der Barometer-Report, sobald es belastbar ist.

Noch ist die Datenbasis zu klein, um Prozentzahlen zu veröffentlichen. Jede Antwort bringt sie näher an den Punkt, an dem die Auswertung konkret ist. Wenn du wissen willst, was am Ende dabei herauskommt, hinterlass deine E-Mail. Du bekommst den Report zum Entscheidungsbarometer zugeschickt, sobald es valide steht.

Deine E-Mail wird nicht mit deinen Antworten verknüpft. Der Report kommt einmalig; die Impulse nur, wenn du sie oben ausdrücklich anhakst.

Was im Report stehen wird.

Der Report fasst zusammen, was sich aus den Antworten aller Teilnehmenden ergibt – anonym und aggregiert. Sechs Themenfelder sind vorgesehen:

Welches Lebensfeld am häufigsten blockiert.

Beruf und Berufung, Beziehung und Familie, Sinn und Lebensweg, Gesundheit, Finanzen – wo die offenen Entscheidungen tatsächlich liegen.

Was Menschen am stärksten bremst.

Die Angst vor Reue, fehlende Klarheit, Rücksicht auf andere, Angst vor dem Urteil der Umgebung. Die häufigste Bremse ist nicht die, die man vermutet.

Wie lange eine Entscheidung offen bleibt.

Wochen, Monate, Jahre. Der Anteil derjenigen, die eine Entscheidung länger als ein Jahr mit sich tragen, ist die aufschlussreichste Zahl der ganzen Erhebung.

Wie sich die Entscheidungstypen verteilen.

Wer verlässt sich auf Analyse, wer auf das Gefühl, wer auf den Rat anderer – und wer auf keinen von beiden.

Wie sehr Menschen ihrem eigenen Urteil vertrauen.

Ein Wert, der überraschend wenig mit Erfahrung oder Alter zu tun hat.

Welche Werte als tragend gelten.

Was Menschen für sich selbst und für die Gesellschaft als verlässlichen Maßstab benennen.
Laufende Erhebung
Für Medien & Redaktionen

Wie entscheidet Deutschland?

Das Entscheidungsbarometer ist eine laufende, anonyme Erhebung – über welche Entscheidungen Menschen in Deutschland nachdenken und was sie vom Handeln abhält. Oliver Dreber ordnet die Ergebnisse für Redaktionen ein. Der Report ist für Redaktionen kostenlos, sobald die Datenbasis tragfähig ist.

Report in den VerteilerKostenlos, jederzeit abbestellbar. Auswertung, O-Töne und eine medienfähige These – mit ausgewiesener Methodik und Teilnehmerzahl.
Schematische Darstellung
Über welche Entscheidungen grübelt Deutschland?
Beruf & Berufung
Beziehung & Familie
Sinn & Lebensrichtung
Gesundheit
Finanzen
… und dann hält sie das auf:
Was Menschen am meisten aufhält
Angst vor Reue
Meinung anderer
Zu viele Optionen
Angst vor Fehlern
Finanzielle Unsicherheit

Schematische Darstellung der Fragestellung – keine Messwerte. Redaktionen erhalten echte Zahlen mit ausgewiesener Methodik und Teilnehmerzahl im Report-Verteiler.

Entscheidungsbarometer · Erhebung vor Ort

Morsbach entscheidet

Morsbach · 1. Oktober 2026 · 15 vollständige von 17 begonnenen Teilnahmen

Alle Zahlen in diesem Report sind ausgezählte Antworten eines Abends – keine Schätzung, keine Hochrechnung. 17 Menschen haben das Barometer begonnen, 15 haben alle elf Fragen vollständig beantwortet. Ausgewertet werden ausschließlich diese 15 vollständigen Durchläufe. Das ist die Momentaufnahme eines Saals, nicht ein Bild Deutschlands.

Kopf und Bauch – Gleichstand

Gleichstand

Auf die Frage, worauf sie sich bei einer schweren Entscheidung verlassen, nannten genau gleich viele Menschen den Verstand und das Bauchgefühl. Drei weitere entschieden nach Pro-Contra-Methode, einer nach dem Rat anderer, einer überließ es Glück und Umständen.

Vier Kennzahlen des Abends

4,5/10Blockade-Level im SchnittEinzelwerte reichten von 1 bis 10 – der Saal war in sich sehr ungleich
8 von 15tragen ihre Entscheidung länger als ein Jahr mit sichdrei davon bereits mehrere Jahre
7,9/10Vertrauen ins eigene Urteilauffallend hoch – es fehlt nicht am Zutrauen, sondern am Losgehen
3,5/10Druck durch das Umfelddie schwächste der gemessenen Kräfte

Die Antworten im Einzelnen

Die Zahl rechts ist die Anzahl der Nennungen, nicht ein Prozentwert. Bei 15 Teilnehmenden entspricht jede einzelne Person rund sieben Prozentpunkten – Prozentangaben wären hier eine Scheingenauigkeit.

Was am meisten aufhält · eine Antwort pro Person

Innerer Zweifel
5
Ich weiß es nicht
3
Fehlende Informationen
2
Meinung anderer
1
Angst vor Statusverlust
1
Zu viele Optionen
1
Angst vor Fehlern
1
Finanzielle Unsicherheit
1

Worum es ging

Etwas anderes
9
Kündigung, Jobwechsel, Selbstständigkeit
3
Heirat
1
Ernährungsumstellung
1
Hauskauf, Umzug
1

Wie lange die Entscheidung schon offen ist

Über ein Jahr
5
Ein bis sechs Monate
4
Mehrere Jahre
3
Weniger als ein Monat
2
Sechs bis zwölf Monate
1

Entscheidungstyp

Der Analytiker
5
Der Instinkt-Entscheider
5
Der Systematiker
3
Der Fremdbestimmte
1
Der Treibenlassende
1

Welche Tugend sie leben wollen

Mut
9
Weisheit
6

Was helfen würde · Mehrfachauswahl

Weiser Rat
6
Mehr Informationen, konkrete Fakten
5
Klare Methode
4
Mehr Selbstvertrauen
3
Austausch mit Betroffenen
3
Zeitdruck, Deadline
2

Wofür sie gesellschaftlich einstehen · Mehrfachauswahl

Für Frieden
9
Für Gerechtigkeit & Gleichheit
7
Für bessere Bildung
4
Für ein funktionierendes Gesundheitssystem
4
Für mehr Freiheit & Selbstbestimmung
4
Für Schutz der Familie
3
Für Erhalt von Bargeld
2
Für Klimaschutz
1

Was daran bemerkenswert ist

  • Das Vertrauen ins eigene Urteil liegt bei 7,9 von 10 – und trotzdem bleiben Entscheidungen jahrelang liegen. Es fehlt im Saal nicht an Zutrauen, sondern an einem ersten Schritt.
  • Die häufigste Bremse ist der innere Zweifel, nicht das Urteil anderer. Der Druck von außen wurde mit 3,5 von 10 als die schwächste Kraft gemessen.
  • Drei Menschen gaben als größte Bremse an: ‚Ich weiß es nicht.‘ Nicht die Antwort fehlt – die Frage ist noch unscharf.
  • Neun von fünfzehn konnten ihr Thema keiner der angebotenen Kategorien zuordnen. Die Lebensfragen dieses Abends waren vielfältiger als das Raster.

Methodik

Erhebung am 1. Oktober 2026 in Morsbach im Rahmen eines Vortragsabends. 17 Personen haben das Entscheidungsbarometer begonnen, 15 haben alle elf Fragen vollständig beantwortet. Ausgewertet werden ausschließlich diese 15 vollständigen Durchläufe; zwei abgebrochene Durchläufe bleiben unberücksichtigt. Ausgefüllt wurde anonym am eigenen Mobilgerät. Keine Quotierung, keine Gewichtung, keine Hochrechnung. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für Deutschland und erlaubt keine Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung. Angaben zu Geschlecht, Alter, Beruf und Beziehungsstatus waren freiwillig und wurden nur von einem Teil der Teilnehmenden gemacht – eine demografische Auswertung ist deshalb nicht möglich und wird bewusst nicht gezeigt. Mittelwerte sind arithmetische Mittel über alle 15 Fälle. Nennungen werden absolut ausgewiesen, nicht in Prozent.